Massagen

Massagen wurden schon bei den alten Chinesen, im griechischen Altertum und im modernen Ägypten (Kleopatra) eingesetzt. Ihre Hochblüte erlebte sie zu Zeiten von Hippokrates, um 400 v. Chr., bis zu dem griechischen Arzt Galen im 2. Jahrhundert nach Christus. Danach verlor sich ihre Bedeutung immer mehr. Mit Beginn der Neuzeit wurde die Massage im 16. Jahrhundert durch Paracelsus Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und Anwendungen. Samuel Hahnemann integrierte im 19. Jahrhundert Massagen als therapeutische Ergänzung seiner Arzneibehandlungen in die Homöopathie.

 

Grundlagen der Massage

Die Massage ist eine Therapieform der manuellen (lat. manus - Hand) Therapie. Mit der Bedeutung von massieren, berühren, betasten, kneten dient sie zur mechanischen und wärmenden Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz und behandelt in erster Linie Muskelverspannungen.  Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch das Seelische, das Wohlgefühl, mit einschließt. Auch Kopfschmerzen und Erschöpfungs-Symptome können durch Massagen behoben werden. Positive Effekte werden erst nach mehrmaligen Anwendungen erreicht.

 

Allgemeine Wirkung

Die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sind genauso verschieden wie die faktischen physischen und seelischen  Auswirkungen. Nachfolgend die wichtigsten:

 

- Entspannung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur

- Steigerung der lokalen Durchblutung

- Lösen von Verklebungen

- Auflösen von Narbengewebe

- Entschlackung des Gewebes

- Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe

- Einwirken auf innere Organe

- Verbesserung der Wundheilung

- Schmerzlinderung

- Seelische Entspannung und Kräftigung

 

Formen der Massage

Es gibt ein Hauptmerkmal, nach dem man Massageformen einteilen kann, das ist die Art der Wirkung. Während sich die einen eher auf die Haut und die darunter liegenden Gewebe und damit schulmedizinisch orientieren, zielen andere auf die Meridiane, die Segmente und Energieflüsse ab. Letztere Formen könnte man somit als energetische Formen bezeichnen.

 

Schulmedizinisch ausgerichtet

- Klassische Massage (Schwedische Massage)

- Ganz- oder Teilkörpermassage

- Sportmassage

- Lymphdrainage

- Unterwassermassage

- Ayurveda Massage

- Bürstenmassage

- Colonbehandlung

- Esalen-Massage

- Lomi Lomi

- Romi

- Shiatsu

- Tantra-Massage

- Thai-Massage

- Hot Stone Massage

- Ganzheitliche Massage

 

Energetisch ausgerichtet

- Akupressur

- Akupunktmassage nach Penzel

- Bindegewebsmassage

- Reflexzonenmassage (Fußreflexzonen-, Handreflexzonen-Massage/-therapie)

- Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage

- Periostmassage

- Rhythmische Massage nach Dr. med. Ita Wegman

- Schlüsselzonenmassage nach Marnitz

- Segmentmassage

- Tuina Massage

- Watsu

 

Es werden nicht alle Masagen angeboten die hier ausgelistet werden, dies soll nur eine Übersicht sein.